Kauf einen jungen Hund,
und du wirst für dein Geld
wild entschlossene Liebe bekommen.

Rudyard Kipling

Ein kleiner Hund -
ein

Herzschlag

zu meinen Füßen.

Edith Wharton

Ein Wort zur Auswahl des Züchters:

Achten Sie darauf, dass der Züchter Ihres neuen Familienmitgliedes im VDH und der FCI organisiert ist! Nur hier bekommen Sie einen Hund aus kontrollierter und nach strengen Richtlinien ausgesuchter Zucht!!

"Denn für sie gilt eine der strengsten Zuchtordnungen der Welt, und zwar nach tierschutzorientierten Gesichtspunkten. Aufwendige Zuchtprogramme zur Vermeidung genetischer Defekte und die enge Zusammenarbeit mit Wissenschaft und Forschung verfolgen dabei das eine Ziel: die Zucht von gesunden und sozialverträglichen Rassehunden. Die Ahnennachweise des VDH gewährleisten, dass strenge Wurf- und Zuchtkontrollen durchgeführt werden (Quelle: VDH)."

Papiere haben andere auch….aber was für welche?? Vorsicht – es gibt gekonnte Täuschungsmanöver wie z.B. VHD und eben auch tausend Abkürzungen, die einen verwirren können...
Das Leid der Vermehrerhunde muss nicht immer wieder durch Unwissenheit unterstützt werden! (Anmerkung: Das soll keine haltlose Kritik sein!! Auch ich habe meinen ersten Hovi nur durch einen glücklichen Zufall von einem anerkannten Züchter bekommen!! Erst danach habe ich mich informiert….es hat einen damals leider Niemand darauf hingewiesen….)
Und – natürlich bekommen auch VDH-Hunde manchmal Krankheiten, haben Zahnfehler oder bekommen Krebs…. DAS ist die Natur – wir sind nicht Gott!
Aber durch die genaue Prüfung der Zuchtpartner und auch deren Vorfahren über lange Generationen kann man vieles vermeiden.

Deshalb: Suchen Sie sich mehrere Züchter aus! Im Zeitalter der Homepages kann man sich relativ gut vorinformieren. Und haben Sie dann Ihre Favoriten ausgewählt – schauen Sie einfach auf den offiziellen Internetseiten der drei deutschen Hovawart - VDH – Vereine nach, ob Sie „Ihren“ Züchter auch dort finden. Dann sind Sie auf der sicheren Seite!!

Es handelt sich hierbei um: http://www.hovawarte.com/hzd/index.php    /    http://www.hovawart-club.de/    /    http://www.hovawart.org/ 

Prüfen Sie die von Ihnen anvisierten Züchter genau auf Herz und Nieren! Stellen Sie Fragen, besuchen Sie die Zuchtstätte und schauen Sie sich Aufzuchträume / Garten an!

Werden die Welpen im Haus geboren, wachsen sie in Haus, Garten und mit vielen Spiel- und Erkundungsmöglichkeiten auf?

Schauen Sie sich die Zuchthündin(nen) an! Sind sie gepflegt und sozialisiert?

Wie viele Würfe hat der Züchter pro Jahr?

Wie sind die Abstände zwischen den Würfen? Hat die Hündin genügend Erholungszeit zwischen den Würfen?

Wo leben die Hunde des Züchters – dürfen sie mit ins Haus? Liegen Decken und Körbe / Betten da - gehen die Hunde wie selbstverständlich mit hinein?

Werden Sie vom Züchter ausgefragt und will er genauestens wissen, wo der Hund dann lebt, wer sich kümmert, ihn erzieht, wie lange er allein bleibt, was mit Urlaub ist usw usw?

Legt der Züchter Wert auf intensiven Kontakt?

Einem Züchter, der Ihnen den Welpen ohne Kennen lernen oder Gespräche einfach so verkauft oder der z.B. „HD-freie“ Welpen abgibt, sollten Sie misstrauen! Eine HD kann man in diesem Alter nicht nachweisen oder ausschließen!

Ich schreibe diese Zeilen übrigens nicht „mal so“ oder weil ich Andere „schlecht machen“ will……..ich habe einfach schon zu viele kranke, angst-aggressive oder nicht sozialisierte Hunde aus solchen „Zuchtstätten“ gesehen….   
 

Ein lesens- und vor allem bedenkenswerter Link:  http://www.wuehltischwelpen.de/ 


DENN:
ES SOLL MIT IHREM NEUEN FAMILIENMITGLIED JA EINE GUTE PARTNERSCHAFT FÜR 10, 12 UND MEHR JAHRE WERDEN -
DESHALB SCHAUEN SIE BITTE GENAU HIN !

 

Bevor  ein  Welpe  einzieht...

 

...gibt es viele große und kleine Sachen und Umstände zu bedenken.

Natürlich ist uns der frühzeitige Kontakt zu den neuen Adoptiveltern sehr wichtig!
Aber manchmal, zum Beispiel wenn ein Hund gerade verstorben ist, kommen durch solch kurzfristigen Begegnungen ganz tolle und liebe Freundschaften zustande!
Also keine falsche Scheu, wir sind immer für ein Gespräch offen (und vermitteln auch gern weiter an befreundete Züchter, wenn wir gerade keine Welpen oder nicht die gewünschte Farbe bzw. Geschlecht haben)!

Mit unseren A-Wurf-Eltern haben ich jedes mal einen ganzen Fragenkatalog durchgearbeitet. Und natürlich viele Gegenfragen beantwortet. Das wird natürlich auch bei den nächsten Würfen so sein. Aber ich dachte, es ist nicht schlecht, wenn man sich schon vor dem ersten Kontakt einmal einiges durchlesen kann. So stellt vielleicht manch Einer fest, dass der Hovawart besonders gut - oder eben nicht so ideal - zu ihm passt. Einiges zu diesem Thema gibt es auch unter "Rassestandard" zu lesen. Doch nun weiter...

Natürlich ist so ein Welpe recht teuer. Aber wenn man bereits beim Kaufpreis Probleme hat, sollte man sich die Anschaffung eines Hundes gut überlegen - denn der Anschaffungspreis ist nur ein winziger Bruchteil von dem, was der Hund sein Leben lang kosten wird.

Und trotz aller dieser materiellen Kosten ist die Liebe und Treue eines Hundes absolut unbezahlbar und schenkt uns Wärme, Liebe, Geborgenheit - einfach Wohlfühlen!!

Die Treue des Hundes übertrifft jede Vorstellung von Gefühlen



Als
Erstes muss man bedenken, dass so ein Hundeleben 10, 12 oder noch mehr Jahre dauert. Sind Sie bereit, für diese Zeit für gute Haltungsbedingungen, Erziehung, geistige wie körperliche Beschäftigung, Futter, Tierarzt, Pflege, Hundekontakte und vor allem enge Kontakte zum Menschenrudel (Zwingerhaltung ist absolut tabu!!) zu sorgen? Wobei der Hovawart bei Letzterem noch eine Sonderstellung unter den Hunden einnimmt. Denn er leidet körperlich und seelisch, wenn er nicht immer mit seinem "Rudel" zusammen sein kann! Vom ersten Tage an muss der Hovawart in die Familie integriert werden. Das bedeutet z.B. auch, die Urlaube mit ihm zu verbringen und nicht für drei Wochen nach Übersee zu fliegen und der Hund sitzt im Heim. Natürlich kann der Hovi (nach entsprechender Gewöhnung) gut für ein paar Stunden allein bleiben. Aber dann, wenn das Rudel wieder von Arbeit und Schule heim kommt, sind ausgiebige Spaziergänge, Toben, Hundeplatz usw. angesagt. Kurz, der Hovawart will beschäftigt werden, sonst kommt er auf "dumme Gedanken"... Und das auch bei Regen oder Schneegestöber. 
Bei sommerlicher Hitze sollte man die Aktivitäten in die Morgen- und Abendstunden verlegen, da der Hovawart als große Rasse anfällig für Kreislaufprobleme bei Wärme ist. Unsere Mädels bevorzugen dann von ganz allein kühlende Liegeplätze wie Parkett oder Fliesen...

Eines steht fest - kein Hund wird als Familienhund geboren - aber jeder Hund kann zum Familienhund erzogen werden! Die Grundlagen legen wir - aber für die letztendliche Erziehung sind Sie verantwortlich!

Zweitens sollten alle Familienmitglieder auf mögliche Allergien getestet sein. Denn es gibt nichts Schlimmeres für einen Welpen, als sich nach der Trennung vom Züchter und der Eingewöhnung beim neuen Besitzer wieder trennen zu müssen, weil bei Jemandem plötzlich eine Allergie auftritt.

Drittens müssen ALLE Familienmitglieder mit dem neuen Familienmitglied einverstanden sein, sonst sind Streitigkeiten vorprogrammiert!

Außerdem sollten Sie mit ab und an Fusseln und Drecktapsen auf dem Boden möglichst keine Probleme haben ;-))

Übrigens ist ein großes Grundstück und/oder ein Garten natürlich super für den Hovawart - der eben gern seinen "Hof verwahrt"...  Aber durchaus nicht zwingend nötig. Denn der Hovawart braucht Beschäftigung und Ausgang (mindestens ZWEI Stunden TÄGLICH) mit seinem Rudel und nicht nur einen Garten als täglichen Auslauf. Sonst kommt er schnell auf dumme Ideen - und der Hovikopf ist voller Flausen, dessen sein Sie sicher!

Wir - speziell in unserer Eigenschaft als Züchter der HZD - erwarten von unseren Welpenkäufern, dass Sie:

- mit dem Hund in der Zeit zwischen dem 15. - 18. Monat zum HD - Röntgen gehen

- mindestens eine Ausstellung und eine Körung besuchen

- möglicherweise auch der HZD beitreten

Zum ersten Punkt ist zu sagen, dass das Untersuchen der Hüften natürlich für die Zucht wichtig ist, um eventuelle Häufungen von HD zu erkennen und dadurch die Verbreitung der HD weiter einzuschränken. Außerdem ist es wichtig zu wissen, ob der Hund belastbar und gesund ist!

Punkt zwei und drei greifen ineinander. Die Mitgliedschaft in der HZD bringt viele Vorteile. Hier gibt es breit gefächerte  Angebote, beginnend mit der Welpenstunde über Junghundausbildung, Ablegen der Begleithundprüfung, informative Seminare usw.. Die Mitgliedschaft kostet 75 Euro pro Jahr. Dafür sind die Besuche des Hundeplatzes kostenlos, man kann an Körungen teilnehmen und viele Veranstaltungen besuchen, die für Hund und Besitzer Spaß, Wissen und die Gemeinschaft mit vielen anderen Hovibesitzern bringen.
Wichtig ist auch der Informationsfluss innerhalb der HZD. Denn nur, wenn möglichst viele Welpen erfasst werden, ist es möglich, eine aussagekräftige Darstellung über die Entwicklung der Zucht zu bekommen. Und damit das Niveau der Zucht möglichst immer zu verbessern - was den kommenden Generationen an Hovis zugute kommt!
Im Rahmen der HZD  - Mitgliedschaft liegen natürlich auch die Körungen und Ausstellungen! Außerdem bekommen Sie monatlich eine Zeitschrift, die Sie über alle Aktivitäten informiert.

Außerdem - und wirklich wichtig:
 muss Ihnen klar sein, dass ein Welpe aktiv, verspielt, wild, unerzogen und mitunter eine rechte "Landplage" ist!
Gerade wenn die wilden 5-Minuten ausbrechen.
Welpen testen und probieren aus,  stecken ihre Grenzen täglich neu ab.
Und das dauert nicht nur 2, 3 Wochen, nein, es braucht schon Geduld, Einfühlungsvermögen,
Zeit und gute Nerven, bis man zu einem guten Team zusammen gewachsen ist!

Da darf man sich nicht entmutigen lassen   

 

 

Wir stehen Ihnen selbstverständlich gern ein Hovileben lang mit Rat und Tat zur Seite!
Bisher lief das auch immer sehr gut! Ob es sich nun um Besuche, (stunden)lange Telefonate, Treffen bei verschiedenen Veranstaltungen, kurzfristiges "Asyl" oder die Auswahl von Deckpartnern handelt - wir sind immer gern für Sie und unsere Kinder da!!!

 

Noch eine Frage, die häufig die Gemüter bewegt:

Rüde oder Hündin??

Diese Frage wird oft gleichgesetzt mit "Rüpel oder Schäfchen / Stress pur oder Freude pur"....leider...
Ich kann nur empfehlen, sich nicht von solchen Wertfestlegungen beeindrucken zu lassen! Schauen Sie sich Rüden und ihre Familien an - und fragen Sie uns!
Denn so Allgemein kann man das nicht sehen. Natürlich steht außer Frage, dass, wer selber vielleicht einmal Züchten möchte, eine Hündin braucht! Und wer Deckrüdenbesitzer werden will, einen Rüden.
Aber viele Leute scheuen vor einem Rüden zurück, weil der ja "sooo dominant und schwer zu erziehen ist". Ich habe da teils ganz andere Erfahrungen gemacht. Und nicht nur ich... So war unsere Fina der wohl dominanteste Hund, der mir je unterkam. Sie erkannte sofort jede Schwäche oder jeden Fehler, egal, ob bei Hunden oder Menschen. Und trumpfte sofort auf. Dshiny und Alena sind da ganz anders. Und ich kenne viele Rüden, die - trotzdem sie Deckrüden sind - wunderbar einfühlsam mit ihrer Familie, Kindern und anderen Hunden harmonieren! Wir haben auch schon Rüden zu Familien mit kleinen Kindern gegeben und es funktioniert prima.
Noch ein Wort zur Verträglichkeit mit anderen Hund gleichen Geschlechts. Auch das ist natürlich eine Frage der Erziehung und Gewöhnung. Im Ernstfall ist es meistens so, dass Hündinnen untereinander bis auf´s Letzte kämpfen, während Rüden es bei Schaukämpfen mit großem Getöse belassen. 
Alles in Allem kommt es immer auf die Veranlagung des Welpen an. Und die kann man in den ersten Lebenswochen schon gut erkennen.
 

Sprechen Sie mit uns - wir beraten Sie auch in dieser Frage gern und stellen Ihnen (genauso gern) einige Rüden und ihre Besitzer / Familien vor, damit sie sich selber ein Bild machen können!

 

Hat nach all diesen Fragen und Überlegungen ein kleiner, wunderbarer Hovawartwelpe Platz, Zeit und Raum in Ihrer Familie und vor allem in Ihrem Herz     ?   Denn mit jedem Welpen geht ein Stückchen von mir selbst.... die Lütten sind wie meine Kinder....

 

Dann folgen hier einige Tipps für die Welpenzeit:

An erster Stelle möchte ich hier JEDEM (zukünftigen) Welpenbesitzer ein Buch ans Herz legen! Sicher - es gibt bestimmt hunderte Bücher über Welpenerziehung, ich habe auch viele...viele......viele 
Und in den Büchern stehen gute Tipps, aber auch manche Sachen, die nicht so toll sind.
Deshalb habe ich auch gezögert, mir noch ein Buch zu kaufen. Aber dieses Buch von Renate Jones (
Kosmosratgeber) ist einfach so toll, dass ich es 100%ig empfehlen kann!
Einfach, verständlich, praktisch, gut durchdacht - empfehlenswert von der ersten bis zur letzten Seite! Wohlgemerkt auch für Leute, die bereits Hundeerfahrung haben! Ich habe ja mal überlegt, selber ein Buch über die erste Welpenerziehung zu schreiben - brauch ich nicht mehr...
Ich bekomme übrigens keine Tantiemen für dieses Loblied - es ist einfach das beste Buch, was mir in dieser Kategorie je untergekommen ist

Nun weiter:

Der Welpe zieht ein...

Wir geben die Welpen im Alter von 9 Wochen tierärztlich untersucht, vom Zuchtwart kontrolliert, geimpft, entwurmt und gechipt ab!
Im Haus muss der Welpe einen zugfreien, ruhigen Platz haben, von wo aus er sein Rudel beobachten, sich aber auch zurückziehen kann. Dieser Platz muss ihm ein Leben lang bleiben. Ein Vet-Bed, Dry-Bed oder Ähnliches wird gern angenommen. Am Anfang sollte man das Geschwistertuch darauf legen - das lindert den Trennungsschmerz etwas. Natürlich darf sich der Welpe auch andere Plätze im Haus suchen, aber dieser eine Platz muss als "Zuflucht" immer bleiben. Dazu hier folgendes: Bitte denken Sie daran, Ihr Welpe hat gerade alles "verloren", was sein bisheriges Leben ausmachte. Mutter, Geschwister, Züchterfamilie und die gewohnte Umgebung. Es ist durchaus normal, wenn er mit wenig Appetit, Jammern und Unruhe reagiert. Auch extremes Klammern an die neuen Besitzer und Angst vor Fremden können solche Stresszeichen sein. Lassen Sie Ihrem Welpen Zeit, beschäftigen Sie sich immer wieder mit ihm, lassen Sie ihn teilhaben am normalen Familienleben. Und zwingen Sie ihn keinesfalls, die ersten Nächte allein zu schlafen.
Das wäre grausam für ihn! Unsere Mädels schlafen alle vor meinem Bett. Und wandern, je nach "Wetterlage" , aus in Richtung Flur, Wohnzimmer oder Küche. Aber man muss dem Hovi diese Freiheit lassen... Die meisten Hunde suchen sich sowieso bald einen eigenen Schlafplatz... So werden Sie schnell eine enge Bindung aufbauen und sein Vertrauen gewinnen. Und das ist die alles entscheidende Grundlage für sein späteres Leben, die Rangordnung und Erziehung. 

Denn der Hovawart folgt und gehorcht nur dem, dem er vertraut !

Besonders zu bedenken ist, dass der Hovawartwelpe ca. bis zum 6. Monat ALLEIN keine Treppe steigen oder ins Auto springen sollte! Denn das kann verheerende Folgen für die Gelenke haben (HD!). Mit einem gut sitzenden Geschirr kann man den Welpen langsam (und nur, wenn es nötig ist), Treppen hinauf- oder herunterführen.
Genauso bekommt man ihn mittels einer Laufplanke ins und aus dem Auto, falls das Heben zu schwer wird.

Sauberkeit

Eigentlich sind die Welpen, sobald sie aus der Wurfkiste aussteigen können (ca. ab 25. Tag), sauber. Denn sie suchen sich dann in irgendeiner Ecke einen Platz zum Lösen. Nun ist natürlich für den Welpen alles neu bei Ihnen und Sie sind gefordert, immer auf der Lauer zu liegen! Im Klartext muss ein Welpe nach jedem Schlafen, Fressen und Spielen "raus". Und bis SIE (wohlgemerkt Sie, nicht der Welpe, denn er löst sich zur richtigen Zeit - wenn er muss) da das richtige und genügend schnelle Timing haben, kann schon mal ein See in der Wohnung passieren.

Dann NIE Schimpfen, Strafen oder gar, wie man es in manchem alten Buch sieht, den Welpen mit der Nase in seine Pfütze drücken!!! Das versteht er nicht!

Aber bei jedem Lösen draußen (möglichst immer an der selben Stelle, das lernt!) mit der Stimme unterstützen und sofort danach ausgiebig loben. Als Unterstützung haben sich ruhige, lang gezogene Worte bewährt, wie z.B. Lööösen, mach Luuulu, mach Seeeee oder natürlich was immer Sie mögen. Diese eingeschliffenen Rituale führen schnell zum Erfolg. Und sind oft viel später noch von Nutzen. So habe ich unsere Fina zum Pieseln gebracht, als sie letzten Sommer so schwer krank war und sich kaum bewegen konnte...

Pflege...

Zur Körperpflege des Hovawartes gehören Bürsten, Ohren reinigen und Zähne kontrollieren. Eigentlich reicht es aus, den Hund alle 2-3 Tage zu bürsten. Besser ist aber täglich, einfach deshalb, weil das Bürsten gleichzeitig zur Fellpflege auch noch lehrt, sich überall anfassen zu lassen (was in Not- oder Unfallsituationen sehr hilfreich ist). Außerdem ist die Körperpflege bindungsfördernd. Für Welpen eignet sich am Besten eine Doppelbürste (eine Seite Metallborsten mit Plastespitzen und die andere Seite Naturborsten). So wird das Fell erst mit der Metallseite durchgearbeitet, das massiert auch gut die Haut und regt die Durchblutung an = besseres Fellwachstum. Dann kommen die "Steicheleinheiten" mit der Naturborstenseite :-) . Beim erwachsenen Hovawart hat sich ein Metallstriegel mit einem Zinkenabstand von 3 mm gut bewährt. Aber bitte NIE die Rute mit diesem Striegel durchbürsten! Immer nur vorsichtig entfilzen - soweit nötig. Sonst haben Sie schnell eine Afghanenrute -> dünnes "Ästchen" mit Fusseln dran... Baden muss man den Hovawart eigentlich nur, wenn er sich beim Spaziergang "parfümiert" hat und Frauchen den Wildkot - Geruch nicht so mag... Bitte nur lauwarmes Wasser und Babyshampoo verwenden! Kopf und Ohren nicht überspülen, das führt oft zur Wasserscheu. Und bitte nicht vor Ausstellungen baden, "damit er schön aussieht"!! Denn das Hovifell ist dann nicht mehr so glänzend und die Rute wirkt wie ein Staubwedel, so puschelig (was Richter nicht so toll finden...).  

Das äußere Ohr sollten 1x pro Woche mir einem weichen Papiertuch und etwas Babyöl gereinigt werden. Für das Innenohr eignet sich bei Bedarf "Epi-otic" - für die Verordnung dieser Maßnahme und generell für das Innenohr ist aber Ihr Tierarzt zuständig! Dadurch, dass Sie Ihren Hund beim Pflegen überall berühren (Maul, Bauch und Genitalien nicht vergessen), wird sein Vertrauen und die Bindung gefördert. Außerdem wird z.B. bei jeder Ausstellung oder Körung eine Zahn- und Rutenkontrolle sowie beim Rüden das Ertasten der Hoden gemacht. Und da gab es leider schon manch böses Erwachen...

Kinder und Hunde... ...können wunderbar zusammen aufwachsen, wenn beide
                                                                                        Parteien "gut erzogen" sind (Santos (Blake), Kim und Joe)...

Grundsätzlich immer ein Kapitel für sich. Es gibt keinen generell kinderlieben Hund, aber jeder Hund kann dazu erzogen werden!! Das ist eine Frage der Rangordnung, Erziehung und Gewöhnung. Natürlich wird ein Welpe, der mit Kindern aufwuchs bis zur 9. Woche, anders reagieren als einer, der das nicht kennt.
Deshalb lernen unsere Welpen Menschen jeden Alters kennen.
Man muss man den Kindern schon vor dem Kauf intensiv erklären, dass der Welpe kein Spielzeug ist und beim Schlafen und Fressen NIE gestört werden darf! Lassen Sie Kind und Hund nie allein, denn sie sind nicht in der Lage, eventuell aufkommende Konflikte zu lösen. Natürlich gibt es Ausnahmen, wenn z.B. eine Achtjährige mit Hunden aufgewachsen ist UND die Regeln beherzigt.
So müssen Kind und Welpe lernen, dass es im Miteinander immer Regeln gibt. Die Ruhezonen und -zeiten müssen gegenseitig beachtet werden. Außerdem sollte anfänglich beim Spiel immer das Kind agieren und der Hund reagieren - nie andersherum. Kinder müssen lernen, auch mal eine Spielaufforderungen durch den Hund zu ignorieren und später selber das Spiel zu beginnen UND zu beenden! Und natürlich immer unter der Aufsicht Erwachsener.

Ganz wichtig ist das Kennen lernen: Der Hund erkennt über Geruch und Geschmack. Deshalb lassen Sie den Welpen lecken und schnuppern - auch, und besonders, im Gesicht! Denn das Lecken der Lefzen (oder eben des Mundes) ist eine Unterwerfungsgeste! Jetzt werden einige Gesundheitsapostel aufstöhnen, ich weiß... Aber ein regelmäßig entwurmter, gesunder Hund ist KEINE Gefahrenquelle. Nachweislich haben sich bis zu 85% der Hunden bei Kindern mit Bronchitis oder Angina angesteckt, während umgekehrt nur 2 von 100 Kindern an Würmern erkrankten (allerdings wurden diese beiden Hunde nur 1x jährlich entwurmt!!). Als unsere Tochter geboren wurde, war Fina bereits 2 Jahre alt. Ich habe Finchen 1 Woche vor der Entbindung noch mal entwurmt und dann Josy unmittelbar nach dem Heimkommen aus der Klinik auf Fina´s Decke gelegt - ganz nackig. Fina hat Josy von Kopf bis Fuß abgeschleckt - und ich hab Josy halt hinterher gebadet. Aber ich konnte Fina ohne Leine neben dem Kinderwagen ablegen - es kam KEINER in die "Bannmeile" von 2m ran. Und bis zum letzten Tag stellte sich Fina vor Josy, wenn ihrer Meinung nach Gefahr droht... Die Liebe eines Hovawartes ist nur durch den Tod zu brechen .........

Autofahren...

...ist bei guter Gewöhnung kein Problem. Mit kurzen Strecken beginnen, die immer mit einem positiven Erlebnis (Spaziergang, Spiel) enden. Vor der Fahrt nicht füttern, bei langen Fahrten höchstens einen Hundekuchen oder trockenes Brötchen (bindet die Magensäure und verhindert damit Übelkeit). Normalerweise kennen die Welpen das Autofahren schon vom Züchter, allerdings ist die Heimfahrtstrecke oft viel länger. So fahren wir mit unseren Welpen bis zu 20 Minuten und haben damit eigentlich noch keine Probleme gehabt. Also, viele Pausen mit "Spiel und Spaß" und immer Wasser anbieten, dann ist auch Autofahren kein Problem.

Erziehung und Rangordnung  

Die Erziehung des Welpen beginnt bereits beim Züchter. Die Mutterhündin und Rudelkollegen weisen die Welpen in ihre Schranken. Auch durch den Züchter erfolgt eine Früherziehung. Hier nur einige Beispiele: Anfassen lassen, Bürsten, Nachfolgen, Entschärfen der Situation bei zu starkem "Beißen" usw.. Führen Sie das konsequent weiter, auch wenn der Welpe soo süß guckt... Er darf nur das, was Sie ihm erlauben!

Liebevolle Konsequenz ist das Zauberwort!!
Springt er z.B. auf Ihren Sessel und Sie möchten das nicht, genügt ein kurzes "Nein!" und Sie heben ihn vorsichtig nach unten auf seine Decke und dort gibt es "Brav" und ein Leckerle: Damit ist die Situation positiv geklärt. Wenn Sie das aber im Welpenalter versäumen, kann es passieren, dass Sie in der selben Situation von Ihrem pubertierenden Junghund angeknurrt werden. Und so weit muss es ja nicht kommen. Denn eine stabile Rangfolge ist das A und O für ein sicheres, ruhiges Zusammenleben.

Der Welpe ist von Natur aus neugierig und möchte seine neue Umgebung entdecken. Dass sein Umfeld sicher sein muss, ist selbstverständlich. Lassen Sie den Welpen alles entdecken, was er später als sein Revier haben soll. Nach Möglichkeit also das gesamte Haus und umliegendes Gelände. Möchten Sie z.B., dass der Welpe einen bestimmten Raum nicht betritt, so verbieten Sie es bitte konsequent vom ersten Tage an. Denn so lernt er, das ist Tabu. Lassen Sie ihn erst hinein (weil er ja noch so klein ist...) und verbieten es dann später, wird er es nicht verstehen und sich ausgeschlossen fühlen! 

Wichtig ist, dass Lob (z.B. durch eine hohe Stimmlage, Streicheln, Leckerle) und auch Strafe (tiefe, lautere Stimme, Fanggriff, Ruck am Halsband) immer SOFORT nach der Tat kommen. Schon wenige Sekunden später wird kein Zusammenhang mehr hergestellt!

Grundsätzlich kann man fast alle Situationen mit positiver Verstärkung klären! Das bedeutet ganz grob gesagt, das "schlechte" Verhalten zu ignorieren und das "gute" zu belohnen! Z.B. wenn man sich mit dem Futternapf hinstellt und so lange wartet, bis der Hund Sitz oder Platz macht, was man eben möchte. Und erst dann gibt es den Napf.  Natürlich muss man auch mal Durchgreifen (ich meine keine Schläge o.ä.!!!), wenn der Hund z. B. irgendwas von der Straße frisst. Sie werden staunen, was der Hovi alles kann ;-))
Ein kleines Beispiel für die positive Verstärkung:

Der Hund jagt auf dem Feld einem Vogel, Hasen o.ä. hinterher. Das "Hiiiiiier"  kann man sich getrost sparen, denn wenn Hovi auf "Beute" umschaltet, sind die Ohren auf "Durchzug"... Die Laune sinkt auf Eisschrank-Niveau :-)   Am besten dreht man hier langsam um und geht in die Gegenrichtung weg. Verstecken (soweit Büsche o.ä. vorhanden) ist auch sehr wirkungsvoll! Irgendwann dreht Hovi um, er kommt. Und dann heißt es LOBEN!!! Denn er ist ja zu Ihnen gekommen. Würde man hier strafen, weil man noch sauer ist, hieße das für den Hund: "Wenn ich auf den Befehl `Hier` höre (denn meist ruft man ja doch erst mal...) und komme, gibt es Strafe. Also lass ich es!".  Versuchen Sie immer im Sinne dieser Logik zu handeln, dann klappt es mit der Erziehung! Also muss man seine Stimmungen unter Kontrolle haben, auch wenn es manchmal schwer fällt ;-))

Noch eines zum Welpen. Geben Sie nur Befehle, wenn Sie sie auch durchsetzen können! Klar, der erwachsene Hund muss dann gehorchen. Aber der Welpe bzw. Junghund lernt noch.  Also im Klartext: Ist der Welpe am Rennen und springt in Ihre Richtung, rufen Sie ´Hier´ , klatschen in die Hände und gehen rückwärts- dann klappt es bestimmt! Und dann überschwänglich mit hoher Stimme loben! Liegt der Welpe aber im Gras und "beschnarcht" ein Stöckchen - lassen Sie es bleiben, er wird nicht kommen und Sie untergraben nur Ihre Autorität, wenn der Befehl ins Leere geht!

Die Sozialisierungsphase (8.-12. Woche) ist extrem wichtig! Hier wird die Beziehung zum neuen Rudel aufgebaut und für ein Hundeleben lang verankert. Gerade in dieser Phase sind die Welpen oft ängstlich (Trennungsangst), das gibt sich aber. Der Welpe lernt in spielerischer Form, sehr wichtig ist hier auch die Welpenstunde auf dem Hundeplatz! Natürlich ersetzt die in keinster Weise den engen Kontakt zum neuen Rudel. Wichtig sind hier: viel Spiel (auf Höhe des Welpen), regelmäßige Ruhezeiten, viel Hand- und Körperkontakt, Kennen lernen der Umwelt. Hier ist es gut, soviel wie möglich anzubieten. Kinderspielplatz, Zoo, Innenstadt, U-Bahn, Feld, andere Hunde, viele Menschen, Erlebnispark, Hotel, Gaststätte - es kann nicht genug kennen gelernt werden! Denn was der Welpe jetzt nicht lernt, wird ihm später schwer fallen und Angst machen. So sind stabiles Halsband und Leine Grundvoraussetzung. Denn wenn der Hund sich erschrickt, muss man ihn sicher festhalten können. Hat sich der Hund z.B. vor einem vorüber fahrenden LKW erschreckt, gehen Sie einfach weiter und beachten ihn nicht. Ich weiß, das fällt schwer, denn man möchte sein kleines Hundekind beschützen. Aber so denken Hunde nicht! Wenn unmittelbar nach dem Erschrecken ein: "Ist doch gut, ganz brav..." kommt, folgert der Hund -> aha, ich werde gelobt, also war die Angstreaktion gut so... Und genau das wollen wir ja vermeiden. Also einfach weitergehen und den Hund nicht beachten. Sie werden sehen, wie schnell sich der Welpe an Ihnen orientiert und dann solche „Angstsituationen“ als völlig normal abhakt!

 


Das WICHTIGSTE in der Sozialisierungsphase ist und bleibt aber immer die Bindung an das neue Rudel bzw. den neuen zweibeinigen Partner!!! Denn ein Hund, der tiefes Vertrauen zu seinem Besitzer hat, wird mit ihm auch jede unbekannte Situation überstehen!

Die Sozialisierung wird in der Rangordnungsphase (bis 16. Woche) fortgesetzt. Ca. ab dem 7. Monat (beim Hovi auch später, er ist erst mit 2  1/2 Jahren fertig) kommt die Rudelordnungsphase. Bis dahin muss der Hund alles, was er später machen und kennen soll, erfahren haben. Hier kann man jetzt verstärkt mit Unterordnung und Ausbildung beginnen.

Das bleibt auch in der Rudelphase (8.-14. Monat) so. Auch hier braucht der Hund eine klare Linie und viel positive Bestärkung beim Lernen. Außerdem kontaktiert er andere Artgenossen mit "Erwachsenengebaren" (u.a. Afterkontrolle) und es kann zu Rangkämpfen kommen. Die erste Läufigkeit bei der Hündin kann beim Hovawart zwischen dem 10. - 18. Monat liegen.

Noch ein Wort zu den Kommandos. Zur Arbeit werden die absoluten Kommandos verwendet. Im Haus, beim täglichen Zusammensein und Spiel sollte aber die abgeschwächte Form verwendet werden. Denn diese braucht im Gegensatz zum absoluten Kommando keinen Gegenbefehl. Nur ein Beispiel: Wenn Sie Ihren Hund mit "Platz" ablegen, muss er (irgendwann mal ;-)) zuverlässig liegen bleiben, bis Sie z.B. "Hier" rufen. Somit ist im täglichen Leben also ein "Leg dich" angebracht, denn da kann der Hund wieder gehen, wann er will.

Hier einige Empfehlungen:

absolut Platz Hier Sitz Aus Fuß Pfui
abgeschwächt Leg dich Komm Setz dich Gib her Bleib hier Nein

Beschäftigung

Hierzu habe ich ja in den vorigen Abschnitten schon einiges gesagt. Wichtig ist, dass man auf die Begabungen und Anlagen des Hundes eingeht. Ob Therapiehund, Rettungshund, Fährtenhund, Schutzhund oder Begleithund - das sind nur einige Möglichkeiten, mit dem Hovi zu Arbeiten. Nur Müßiggang bringt ihn auf dumme Ideen. Er arbeitet gern und sehr freudig, wenn er von seinem Besitzer richtig dazu animiert wird! Denn wie gesagt, mit Gewalt geht bei Hovi´s nichts. Damit hat man höchstens einen nervösen Angstbeißer - und das will ja niemand.

Ein Wort zum Fahrrad fahren und Joggen: Eine ganz tolle Konditionierung für den Hund, wenn er älter als 1 Jahr ist. Vorher bitte nur Joggen - und zwar immer dem Hund angepasst! Also keinen Marathon, da die Knochen und Gelenke Schaden nehmen würden! Und - wie bei allen Dingen - immer langsam steigern. Der Hund darf nie galoppieren müssen; ein Trab ist angebracht, sonst wird es für den Hund zu belastend. Für unsere Hovi´s hat sich beim Radfahren eine Geschwindigkeit von 10 -11 km/h bewährt.

Schwimmen ist bei vielen Hovawarten sehr beliebt, aber es gibt auch wasserscheue Ausnahmen. Führen Sie Ihren Junghund langsam ans Wasser heran, spielerisch lernt er meist problemlos, dass Wasser nicht schlimm ist.

Ernährung

Von uns haben Sie bei der Übergabe des Welpen einen Futterplan erhalten. Und schon vorher alle Informationen über die Futtersorten, die gegeben werden. Bei Fragen - einfach anrufen ;-)).

Möchten Sie auf andere Futtersorten umstellen, dann bitte nur schleichend, d.h., alle zwei Tage eine geringe Menge austauschen. Und bitte nicht in den ersten 3 Monaten, denn da hat der Welpe genug anderes zu "verdauen"!

Entwurmung und Impfung

Der Welpe wurde beim Züchter mehrmals entwurmt und geimpft. Auch diesen Plan erhalten Sie von Ihrem Züchter. Für weitere Maßnahmen befragen Sie Ihren Tierarzt. Achten Sie aber darauf, dass der Welpe bis zum erreichen des vollständigen Impfschutzes nicht am Kot fremder Hunde schnüffelt (Infektionsgefahr) und seien Sie zurückhaltend mit unbekannten Hundekontakten.

 

Natürlich begleiten wir Sie und unsere Hovikinder ein ganzes Hovileben lang!!!

Vielleicht erscheint Ihnen manches zu "pingelig", aber ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass es so laufen muss, damit HOVI glücklich sein kann. Sicher habe ich noch vieles vergessen, aber ich denke, das Wichtigste steht erst mal hier. Und ich freue mich immer über Anfragen und Anregungen! Am Besten unter hovistern@gmx.de

 

Zum Schluss noch ein Satz:

Ob Ihr Hovawart ein wohlerzogener Familienhund wird, hängt in erster Linie von der Integration in die Familie und einer konsequenten, ruhigen und liebevollen Erziehung ab!

Welpenstunde

-

das macht

Zwei- und

Vierbeinern

Spaß